Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Alzey und Umgebung

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Heiße Eisen der Ökumene

Zweihundert Interessierte bei Auftakt der ACK-Gesprächsreihe 

29.01.2002 --"Von der Unfehlbarkeit aller Gläubigen und des Papstes" handelte der erste Gesprächs- und Diskussionsabend im Rahmen der Reihe "Heiße Eisen der Ökumene". Es ging um die Fragen, ob zum Verständnis der Heiligen Schrift eine verbindliche Auslegung notwendig ist und wer die "Wahrheit" der Heiligen Schrift erkennt. Hierzu gibt es unterschiedliche Auffassungen in den Konfessionen und Kirchen. Zu dem Abend hatte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Alzey und Umgebung (ACK-Alzey) eingeladen. 200 Ökumene-Interessierte waren dazu in die Alzeyer Gemeinde am Schillerplatz gekommen.

Im Mittelpunkt stand ein Vortrag zu der die katholische Theologin Prof. Dr. Dorothea Sattler gewonnen werden konnte. Sie ist Direktorin des Ökumenischen Instituts der Westfälischen Wilhelm-Universität in Münster und ausgewiesene Fachfrau in ökumenischen Fragen. Neben ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit ist sie auch Beraterin der Deutschen Bischofskonferenz. In ihrem Referat stellte sie die Annäherungen der Konfessionen im Verständnis der Schriftauslegung heraus und ging auch auf die noch strittigen Fragen ein. Abschließend stellte sie die Frage der Schriftauslegung in den größeren Zusammenhang des ökumenischen Kirchenverständnisses. Den Text des Referates können Interessierte hier downloaden: Bitte hier klicken!

Dem Referat schloss sich eine von Christian Guse moderierte Podiumsdiskussion an. Für die katholische Kirche diskutierten Prof. Dorothea Sattler, für die evangelische Kirche Dr. Michael Finzer und für die Gemeinde am Schillerplatz Pastor Manfred Beutel. Auch das Publikum konnte sich in die Diskussion einschalten und beteiligen.

Die einzelnen Abende dienen dazu, die verschiedenen christlichen Konfessionen und Gemeinschaften besser kennen zulernen. Christian Guse, Mitglied der Baptisten stellte in Grundzügen die 120 Mitglieder zählende gastgebende Gemeinde am Schillerplatz in Alzey vor. Organisatorisch gehört sie dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden an. "Was muss passieren, damit mein Nachbar mit in den Gottesdienst geht!" – diesem Anspruch stellen sich die Mitglieder der Gemeinde in der Konzeption der Gemeindearbeit. So haben die Gottesdienste einen "hohen kreativen Wert mit kultureller Relevanz", wie es Guse formulierte. Wir versuchen mit modernen Hilfsmitteln die Botschaft von Jesus Christus weiterzugeben. Besonders die Erfahrung von Gemeinschaft, die über den Gottesdienst hinausgehe, habe Bedeutung. In der Gemeindecafeteria klang der gelungene Abend aus. Musikalisch umrahmten Desiree Gentina, Julien Lehmann, Harald Müller-Spät und Manfred Beutel die Veranstaltung.  

Spielte bereits in der ersten Veranstaltung das Papstamt eine Rolle, steht am 21. Februar um 19.00 Uhr in Wöllstein das Amt des Papstes ausdrücklich im Mittelpunkt: Einer für alle?: Der Papst: notwendig, entbehrlich oder hinderlich für die Ökumene? - Der evangelische Oberkirchenrat a.D. Dr. Horst Hahn aus Speyer stellt sich in der katholischen Kirche St. Remigius diesen Fragen. Die Stadtmissionen von Alzey und Wöllstein werden sich vorstellen. Die Katholische Pfarrgemeinde St. Remigius lädt im Anschluss zur Begegnung ein.

 

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Stand: 24. April 2002