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Alzeyer TAFEL
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Alzey und Umgebung

    Infos zur Alzeyer Tafel   Alzeyer TAFEL bitte klicken

 

 

Kirchen, Diakonie und Caritas entwickeln Konzept für Alzeyer TAFEL

In der Delegiertenversammlung der ACK-Alzey wurde 2006 die Grundidee zur Gründung einer Alzeyer TAFEL geboren. Seit Monaten sind nun mehrere Arbeitsgruppen dabei, die Voraussetzungen zu erörtern und die Idee weiterzuentwickeln. Das Ziel ist, eine TAFEL in Alzey zu etablieren. Entschieden ist, dass die Evangelische Kirchengemeinde Alzey, die Katholische Pfarrgemeinde St. Joseph, die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde am Schillerplatz, die Evangelische Stadtmission Alzey sowie der Caritasverband Worms und das Diakonische Werk Worms-Alzey Träger der Alzeyer TAFEL sein werden. Die Alzeyer TAFEL ist ein echtes ökumenisches Projekt. Die jeweiligen Kirchen und Konfessionen arbeiten dabei Hand in Hand, behalten aber gleichzeitig ihr eigenes Profil. Die steigende Nachfrage nach Lebensmittelhilfen für Menschen in existentieller Not hat in den letzten Jahren stets zugenommen und uns christliche Gemeinden in Alzey dazu bewegt, aktiv zu werden und eine Lebensmittelausgabe aufzubauen. Alle Menschen aus Alzey und  Umgebung, die in Not geraten sind, sollen nun eine Anlaufstelle bekommen. Mittelfristig sind auch Ausgabestellen außerhalb von Alzey denkbar.

 Warum eine Tafel für Alzey?

Die Erfahrungen in unserer Gemeindearbeit zeigen uns, dass die Armut auch hier in Alzey zunimmt. Unser Handeln ist motiviert aus der Liebe Gottes und der Nächstenliebe im Geiste Jesu Christi. Auch in Alzey haben nicht alle Menschen IHR tägliches Brot - obwohl es Lebensmittel in Überfluss gibt.

Die Alzeyer TAFEL will sich deshalb bemühen um einen Ausgleich, mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, im Interesse der bedürftigen Menschen der Stadt und den umliegenden Gemeinden. Hier brauchen wir Ihre Hilfe, damit dies dauerhaft gelingen kann.

Ziele der Alzeyer TAFEL

Wir wollen Menschen unterstützen, die nur über geringe Einkünfte verfügen oder aus anderen schicksalhaften Situationen heraus sich den notwendigen täglichen Lebensunterhalt nicht sichern können. Dies soll geschehen, indem von Firmen aus der Alzeyer Region gespendete qualitativ gute überschüssige Lebensmittel an bedürftige Mitbürger und Mitbürgerinnen weitergeben werden. Wir denken vorwiegend an Lebensmittel aus Supermärkten, Bäckereien, Metzgereien, Großküchen oder auch direkt vom Großhändler oder Hersteller. Das können z.B. Waren mit nur noch kurzem Haltbarkeitsdatum oder Waren mit unansehnlicher Verpackung oder ähnlichen Mängeln sein, die unverkäuflich sind und vernichtet werden müssten.

Das angedachte Angebot

Wir beabsichtigen, ein- bis zweimal die Woche einen noch zu findenden „Verkaufsraum“ zu öffnen. Dort sollen gefrorene, frische und konservierte Lebensmittel, Tütenweise vorgepackt, gegen einen kleinen symbolischen Beitrag abgegeben werden. Wer regelmäßig kommt, braucht einen Berechtigungsschein, den die Beratungsstellen von Diakonischem Werk und Caritas ausstellen.

Wer ist die Zielgruppe?

Die Zahl der Personen und Familien, die einen großen Teil ihres Nahrungsmittelbedarfs ganz oder teilweise bei der Tafel decken werden, ist schwer zu schätzen. In Worms sind es ca. 1700 Personen; bei uns könnte es sich vielleicht um 400-500 Menschen handeln.

Kooperation mit den Wohlfahrtsverbänden

Die Kirchengemeinden arbeiten mit den kirchlichen Wohlfahrtsverbänden: dem Diakonischen Werk Worms-Alzey und dem Caritasverband Worms zusammen. Die Alzeyer TAFEL kann so von deren Know-how profitieren. So besteht in Trägerschaft der beiden Wohlfahrtsverbände seit dem letzten Jahr eine TAFEL in Worms.

Qualitätssicherung

Der Bundesverband hat uns über den Landesbeauftragten die Genehmigung gegeben, unser Projekt unter dem Namen „Alzeyer TAFEL * in Gründung“ voranzutreiben und die TAFEL zu gründen. Damit unterstellen wir uns auch deren Qualitätsstandards.

Angestrebt ist eine Mitgliedschaft im Bundesverband Deutsche Tafel e.V. an. Damit unterstellt sich die Alzeyer TAFEL auch deren Qualitätskriterien. Es gibt mittlerweile über 600 Tafeln in Deutschland.

Unterstützung

Wir sind uns der Unterstützung der Verantwortlichen aus der örtlichen Politik sicher. Die Nachricht, dass es eine Alzeyer Tafel geben könnte, wurde mit Interesse und Aufmerksamkeit wahrgenommen. Mit Landrat Görisch sowie mit Bürgermeister Burkhard wurden Informationsgespräche geführt. Sie wollen das Projekt im Rahmen der Möglichkeiten fördern.

Die Finanzierung

Die Finanzierung des Projektes ist ein großes Problem. Die Kirchen und Wohlfahrtsverbände können das Projekt nicht alleine schultern. Hier sind wir auch auf Sammlungen, Kollekten und auch Spenden von Einzelpersonen angewiesen. Gerade für die Anschubfinanzierung werden Finanzmittel gebraucht. Das vorläufige Spendenkonto ist eingerichtet bei der Sparkasse Worms-Alzey-Ried, BLZ 553 500 10, Konto: 400 80 18 Evang. Regionalverwaltung Rheinhessen, Verwendungszweck: Alzeyer Tafel, Stelle: 21 000 12 210.
Spendenquittungen für das Finanzamt können über die Kirchengemeinden gerne ausgestellt werden. Angedacht ist auch die Gründung eines Fördervereins, weil regelmäßige Unterstützungen zur dauerhaften Absicherung des Projektes erforderlich sind.

Helfer und Helferinnen

Es war ein gutes Zeichen, dass sich auf Zeitungsartikel und Ankündigungen in Gottesdiensten hin zahlreiche Interessierte gemeldet haben, um mitzuarbeiten. Soziales Engagement steht in Alzey hoch im Kurs. Wir freuen uns, wenn jemand sich mit seinen Fähigkeiten anbietet. Meldungen bitte an die unten angegeben Adressen.

Lebensmittel - Verkaufsräume

Es müssen Firmen gefunden werden, die uns mit Lebensmitteln unterstützen oder uns mit kostenlosen oder preisgünstigen Dienstleistung helfen, das Projekt zu verwirklichen und danach auch aufrecht zu halten. Jetzt geht es um Ausbau und Einrichtung der Lager- und Verkaufsräume, die wir inzwischen in der Friedrichstraße 3 in Alzey gefunden haben. Wir brauchen nun Einrichtungsgegenstände und alles was für eine funktionierende Verwaltung von Nöten ist. 

 Fahrzeuge

Wir haben als Starthilfe einen gebrauchten Lieferwagen von der Mainzer TAFEL geschenkt bekommen. Darüber sind wir froh und dankbar! Mit ihm können für das erste einmal Lebensmittel eingesammelt und transportiert werden. Wir brauchen aber noch besonders für die Sommermonate ein Fahrzeug mit Kühlmöglichkeit um die Lebensmittel abholen zu können. Für verderbliche Ware müsste besondern in der heißen Jahreszeit eine gute Kühlung verfügbar sein. Auch hier ist die Anschaffung und Unterhaltung ein Problem.

 Zeitliche Perspektive

Bis die Alzeyer Tafel zum ersten Mal ihre Tür öffnet, wird es noch ein paar Monate dauern. Wir arbeiten darauf hin, dass die Alzeyer TAFEL im Juni 2007 öffnen kann.

Kontakt über die Projektkoordinatoren

 

Stefan Brux, 06731 / 94 15 98, brux@caritas-worms.de

Karin Mettner, 06732 / 99 680, karin Mettner@dwwa.de

 

 

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Stand: 28. März 2007